Anfang September durften wir, 20 Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen, im Rahmen unseres Ungarnaustausches eine Woche lang Schülerinnen und Schüler aus Ungarn bei uns begrüßen.
Am Dresdner Hauptbahnhof war die Aufregung zunächst bei allen ziemlich groß, schließlich wusste man vorher noch nicht genau, wie gut man sich verstehen würde. Nach der Begrüßung ging es gemeinsam zu den Gastfamilien, wo wir den ersten Abend verbrachten und uns in Ruhe kennenlernen konnten.
In den ersten Tagen zeigten wir unseren Austauschschülern unsere Schule und gaben ihnen Einblicke in unseren Schulalltag. Gemeinsam nahmen wir an verschiedenen Aktivitäten teil, arbeiteten an unserem Erasmus-Projekt und verbrachten auch außerhalb der Schule Zeit miteinander.
Ein Highlight der Woche waren auf jeden Fall unsere gemeinsamen Ausflüge nach Dresden und Meißen. In Dresden erkundeten wir die Innenstadt, machten eine Fotochallenge, besuchten TimeRide und den Zwinger. In Meißen ging es unter anderem zum Dom und zur Albrechtsburg. Dabei konnten wir nicht nur unseren Gästen unsere Region zeigen, sondern auch selbst noch einmal ganz neue Seiten unserer Umgebung entdecken.
Besonders schön war aber vor allem die gemeinsame Zeit außerhalb des festen Programms. Durch die Gastfamilien konnten wir unseren Austauschschülern einen Einblick in unseren Alltag geben und gleichzeitig viel über das Leben in Ungarn erfahren. Dabei entstanden viele schöne und lustige Momente, an die wir uns wahrscheinlich noch lange erinnern werden.
Leider ging die Woche viel zu schnell vorbei. Beim Abschied am Dresdner Hauptbahnhof wurde noch ein gemeinsames Foto gemacht, bevor unsere Austauschschüler wieder nach Ungarn fuhren. Obwohl wir uns erst seit einer Woche kannten, fiel der Abschied vielen von uns gar nicht so leicht. Zum Glück werden wir uns im kommenden März in Ungarn wiedersehen.
Ich kann wirklich jedem, der die Möglichkeit bekommt, an diesem Austausch teilzunehmen, nur empfehlen, diese Chance zu nutzen. Auch wenn man am Anfang vielleicht etwas nervös ist und nicht weiß, was einen erwartet, braucht man davor keine Angst zu haben. Man lernt neue Menschen, eine andere Kultur und viele neue Dinge kennen und am Ende wird aus der anfänglichen Aufregung eine Woche, an die man sich sehr gerne zurückerinnert.
Sidney Paschke