Von Nossen nach Dabas – unser Ungarn-Abenteuer 2026
von Gymnasium Nossen
Am 11.03.2026 begann für uns, 15 Schülerinnen und Schüler des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Nossen, die Reise nach Ungarn. Treffpunkt war der Dresdner Hauptbahnhof. Trotz einer Verzögerung der Abfahrt und eines verkürzten Zwischenstopps in Prag verlief die Anreise entspannt und wir erreichten pünktlich Budapest, wo uns unsere Austauschpartner bereits erwarteten. Noch am selben Abend ging es in die Gastfamilien.
Am nächsten Tag besuchten wir das Táncsics Mihály Gimnázium in Dabas. Der Empfang war herzlich. Der Schulchor sang für uns, gemeinsam mit vielen unserer Austauschpartner und auf Deutsch! Wir wurden auch offiziell vom Schulleiter begrüßt und machten einen Rundgang durch die Schule. Wir nahmen am Unterricht teil, hatten Sport im Freien und gestalteten Kokarden in den deutschen Farben. Am Nachmittag erkundeten wir ein Naturschutzgebiet und ließen den Tag entspannt ausklingen.
Ein Highlight war der Ausflug nach Budapest am dritten Tag. Mit dem Zug ging es früh los. Vor Ort besuchten wir unter anderem den Heldenplatz, das Parlamentsgebäude und ein Modell der Stadt. Besonders beeindruckend war die Führung durch das Parlament mit Blick auf die Donau und die Stephanskrone. Zum Abschluss sorgte das „Haus der Illusionen“ für viel Spaß, bevor wir noch etwas Zeit zum Shoppen hatten.
Am vierten Tag fuhren wir gemeinsam nach Visegrád an die Donau. Dort besichtigten wir einen historischen Palast und wanderten anschließend hinauf zur Burg. Der Ausblick auf das sogenannte Donauknie war beeindruckend. Den Abschluss bildete eine Fahrt mit der Sommerrodelbahn.
Den fünften Tag verbrachten wir individuell in unseren Gastfamilien. Einige nahmen an den Feierlichkeiten zum ungarischen Nationalfeiertag teil, andere unternahmen Ausflüge oder verbrachten Zeit mit ihren Austauschpartnern.
Am letzten gemeinsamen Tag in der Schule unternahmen wir eine Schnitzeljagd durch Dabas, besuchten noch einmal den Unterricht und stellten im Chemielabor eigene Handcreme her. Bei der Abschiedsfeier erhielten wir kleine Geschenke und Teilnahmeurkunden. Besonders in Erinnerung bleibt die gemeinsame Tanzstunde mit ungarischem Volkstanz und anschließendem Strudelessen.
Am Abreisetag fiel der Abschied schwer. In der Woche waren aus Fremden Freunde geworden. Viele von uns möchten den Kontakt halten und planen bereits ein Wiedersehen.
Der Austausch war eine besondere Erfahrung – wir haben nicht nur ein neues Land kennengelernt, sondern auch viele neue Freundschaften geschlossen.