von Johannes Piontek
Das Schuljahr hat gerade begonnen, und schon 2 Projekttage. Wir hatten die Chance, an einem digitalen Ausstellungsprojekt der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden im Japanischen Palais teilzunehmen.
So richtig wusste keiner von uns, was uns da erwartet, aber da die Durchführung in den Händen des Fabmobil lag, mit dem unsere Schule schon sehr gute Erfahrungen hat, war zumindest klar, in welche Richtung es geht. Digitale Technologie verbunden mit kreativen Gestaltungsideen.
Im digitalen Fab-Lab, also einer Werkstatt mit Fabrikation, erwarteten uns die Kursleiter Moritz und Jonas und natürlich etliche interessante technische Geräte. Mehrere 3D-Drucker, 3D-Scanner, Laptops, passende Software, aber auch Stifte und Papier.
Ziel des Workshops ist es, eigene 3D-Skulpturen mit der Software sculptgl zu entwickeln, und diese danach in einer digitalen Erweiterung der realen Umwelt (AR-Augmented Reality) zu platzieren.
In Zweierteams arbeiteten sich die Schülerinnen und Schüler in die Software ein, angeleitet von den Instruktoren, aber ziemlich fit und selbstständig. So dauerte es nicht lange, bis die ersten Skulpturen fertig waren. Diese kamen dann in den Drucker und sollten am zweiten Tag waren alle schon einmal gedruckt sein. Der erste Tag verging schnell und man hatte das Gefühle, dass es den meisten Spaß macht und sie auch einiges Neues lernen.
Am zweiten Tag war dann Zeit, die eigenen Kreationen zu verbessern und sie in die virtuelle Welt zu platzieren. Dazu wurde die Webapp convert3d.org genutzt sowie zap.works für die Erzeugung der virtuellen Realität. Alle verwendeten Programme sind Freeware bzw. haben kostenlose Testzeiträume.
Alle entstandenen Schöpfungen sind in einer Ausstellung im Japanischen Palais zu besichtigen.
Wir sind uns, glaube ich, fast einig, dass diese zwei Tage interessante neue Erfahrungen für die meisten von uns gebracht haben. Die lockere Umgebung, die Selbstständigkeit bei der Arbeit ohne Drängeln, auch der Wunsch, etwas Eigenes zu gestalten - das alles passte gut zusammen und machte die Veranstaltung zum Erfolg. Nicht zu vergessen die sportliche Mittagspause am Freitag.
Johannes Piontek